Erweckung

 

Wettersteingebirge

Die Kondensstreifen der Jets symbolisieren den Kampf der himmlischen Heerscharen.
 Von den Bergen kommt der Freudenbote (Jesaja 52,7).
Das Schneeschaufeln versinnbildlicht das Wegräumen aller Lasten.

 

 

Lagemeldungen

 

Vorbemerkung 1: Namen werden nur mit Zustimmung der Betroffenen genannt, Liedtexte nur mit Zustimmung der Rechteinhaber veröffentlicht.
Vorbemerkung 2: Möglicherweise wird mir der eine oder andere wegen meiner Ausführungen einen religiösen Wahn unterstellen. Ich erlebe allerdings Gottes Segen und Führung hautnah Tag für Tag. Wenn der Leser vorbehaltlos und aufrichtig an die Sache herangeht und erkennt, dass jedes Wort von Gott in der Bibel zu allen Zeiten wahr ist und damit auch heute gilt, dann muss er ins Nachdenken kommen. Ich sehe das ganz gelassen: Wenn die durch mich vorhergesagte gewaltige Erweckung nicht kommen wird, dann war ich ein "falscher Prophet". Wenn sie aber kommt, ja was dann?

 

 

12.06.  Melde mich nach acht Wochen wieder zurück. Ich bin tatsächlich in sechs Wochen 3.000 km von Garmisch bis Gibraltar geradelt! Dabei habe ich viel Bewahrung erlebt, viele Eindrücke gewonnen und die verschiedensten Menschen getroffen. All die Erlebnisse hier zu erzählen, würde den Rahmen dieser Seite sprengen. Ich beschränke mich darauf, Beispiele zu nennen, wo Gott mich geführt und gesegnet hat:

1. Am Gardasee hat die Uferstraße keinen Radweg. Ich suche in Malcesine einen freien Blick, um die Burg zu fotografieren, und lande ungeplant und nicht ortskundig am Hafen. Dort entdecke ich, dass in zehn Minuten ein Schiff nach Peschiera geht, wo ich hin will. 1 1/2 Stunden entspanntes Schifffahren statt Stress auf der Straße.

2. In Monaco habe ich gerade mein ölverschmiertes Bein in einem öffentlichen WC gewaschen, da hält ein Bus vor der Tür, der zum Fürstenpalast hochfährt. Ich springe kurzentschlossen rein und komme oben genau um 11:55 Uhr an, als der Wachwechsel anfängt (von dem ich nichts wusste). Wieder unten zeigt mir ein Radler, der "zufällig" vorbei kommt, den Weg raus aus dem Labyrinth Monaco.

3. In Saintes-Maries-de-la-Mer habe ich den Eindruck, zu wenig Luft im Hinterreifen zu haben. Als ich Samstagabend beim Radlgeschäft ankomme, ist das Tor schon zugesperrt, aber der Besitzer kehrt noch den Hof. Im Reifen waren nur 2 bar bei einem empfohlenen Minimum von 3,5. Ich bekam 4. Es folgte eine MTB-Strecke, wo ich mit 2 bar und meinem Gewicht samt Satteltaschen in den Schlaglöchern mit der Felge aufgestoßen wäre.

4. In Figueres hat der Radlhändler genau einen passenden Reifen für mein abgefahrenes Hinterrad.

5. In Barcelona bietet sich ein MTBiker ungefragt an und führt mich auf verschlungenen Abkürzungs-Wegen, bis ich nach einer Viertelstunde die Sagrada Familia sehe. Er sagt, ohne ihn hätte ich zwei Stunden gebraucht.

6. Dort komme ich mit einem Kellner ins Gespräch. Er ist den Jakobsweg Nord schon viermal gegangen, kann aber nicht an Gott glauben, weil soviel Böses in der Welt geschieht. Ich sage ihm, das Böse kommt vom Fürst dieser Welt und Gott will alle Tränen abwischen und alles neu machen. Ich überlege noch, ob ich ihm meine Homepage oder E-Mail-Adresse nennen soll, da schreibt er mir die seine auf.

7. Ich möchte gerade (1 Tag vor Valencia) meine quietschende Pedale wechseln, da entdeckt der Radlhändler, dass die ganze Tretachse eiert. Ich solle in einer Stunde wiederkommen...

8. In Valencia stelle ich am Ende des Yachthafens fest, dass ich mein Radltrikot samt Personalausweis, Kredit- und EC-Karte und Handy vom Gepäckträger verloren habe. Ich radle betend den ganzen verwinkelten Hafen zurück und da liegt es, zwei Meter neben dem Wasser und das noch bei starkem Wind!

 

 

19.04.  Die nächsten 8 Wochen werde ich hier nichts posten können, weil ich 3.000 km mit dem Fahrrad von Garmisch bis nach Gibraltar fahren möchte. Die Route: Garmisch, Gardasee, Genua, und immer am Mittelmeer entlang bis Gibraltar. 

 

 

05.04.  Worauf ich als Nächstes warte, wird in der 8. Strophe des Liedes "Gott ist gegenwärtig" von Gerhard Tersteegen ausgedrückt (siehe auch 23.01.):

"Herr, komm in mir wohnen, lass mein' Geist auf Erden
dir ein Heiligtum noch werden;
komm, du nahes Wesen, dich in mir verkläre,
dass ich dich stets lieb und ehre.
Wo ich geh,
sitz und steh,
lass mich dich erblicken
und vor dir mich bücken."

 

 

29.03.  Die Zehn Gebote regeln nicht nur den Umgang mit Gott und den Menschen. Sie sind ursprünglich von Gott selbst geschrieben worden als "Bundesurkunde". In den Bibelstellen 2.Mose 20,4 und 5.Mose 5,8 werden übereinstimmend Abbildungen des eigenen Gottes und fremder Götter verboten. Es erstaunt, dass sich die wenigsten Glaubensgemeinschaften daran halten. So findet man in fast allen Kirchen Bilder von Gottvater (meist als alter Mann), seinem Sohn (meist am Kreuz) und dem Heiligen Geist (meist als Taube). Dabei bekräftigt Gott das Bilderverbot über die genannten Stellen hinaus nochmals ausdrücklich:

"So hütet euch um eures Lebens willen - denn ihr habt keine Gestalt gesehen an dem Tage, da der HERR mit euch redete aus dem Feuer auf dem Berge Horeb -, dass ihr euch nicht versündigt und euch irgendein Bildnis macht, das gleich sei einem Mann oder einer Frau, einem Tier auf dem Land oder Vogel unter dem Himmel, dem Gewürm auf der Erde oder einem Fisch im Wasser unter der Erde." (5.Mose 4,15-18).

 

 

22.03.  Ich liebe Gott mehr als mein Leben! Ich würde alles für ihn tun! Ich liebe ihn mit jeder Faser meines Herzens, mit all meinen Sinnen, mit all meinem Verstand, mit all meiner Kraft. Er ist so wunderbar, so großartig, so unbeschreiblich und so gütig, geduldig, langmütig und liebevoll. Er sehnt sich nach der Gemeinschaft mit uns Menschen, die er doch nach seinem Bilde geschaffen hat, und er leidet unendlich unter unserer kalten Schulter. Er ist die Bestimmung und Erfüllung meines Lebens. In all meiner Einsamkeit, Unverstandenheit und Ablehnung bin ich so glücklich wie noch nie in meinem Leben. Ich weiß, woher ich komme, wozu ich berufen bin und wie mein Ende sein wird - und das alles immer in seiner Hand. Das ist die großartigste Perspektive für mein Leben, die ich mir vorstellen kann!

 

 

16.03.  Die Frühlingsblumen in meinem Garten werden täglich mehr. Ich erfreue mich an Schneeglöckchen, Märzenbechern, Krokussen und Narzissen. Ein wunderbares Bild: Ich habe gesät bzw. gepflanzt, dann dauert es seine Zeit, die man eben abwarten muss, und eines Tages geht die Saat auf. Gleiches gilt für die Menschen, denen ich begegne und bei denen ich mit meinem Verhalten, Bekennen, Reden und Tun bewusst Samen streue. Und dieser wird genauso aufgehen zu seiner Zeit, dessen bin ich gewiss.


"Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten. Sie gehen hin und weinen und tragen guten Samen und kommen mit Freuden und bringen ihre Garben."
(Psalm 126,5-6).

 

 

09.03.  Der aufgestörte Fürst dieser Welt (- so sieht sie auch aus! -), der große Drache, die alte Schlange, die Teufel oder Satan heißt (Offb. 12,9), setzt alles daran, den Ist-Zustand zu bewahren. Jesus selbst wurde nach seiner Taufe vom Teufel versucht (Matthäus 4,1-11). Die Bibel sagt ganz klar, dass es Verhöhnung, Streit, Verfolgung, Entzweiung und geistlichen Kampf für seine Nachfolger geben wird:

„Als seine Angehörigen davon hörten, machten sie sich auf den Weg, um ihn mit Gewalt zurückzuholen, denn sie sagten: Er ist von Sinnen.“ (Markus 3,21)

„Und sie ärgerten sich an ihm. Da sagte Jesus zu ihnen: Ein Prophet gilt nirgends weniger als in seiner Heimat und in seiner Familie.“ (Matthäus 13,57)

„Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, Frieden zu bringen auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein. Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und folgt mir nach, der ist meiner nicht wert. Wer sein Leben findet, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird's finden.“ (Matthäus 10,34-39)

„Ihr Halsstarrigen, unbeschnitten an Herzen und Ohren! Immerzu widersetzt ihr euch dem Heiligen Geist, eure Väter schon und nun auch ihr. Welchen Propheten haben eure Väter nicht verfolgt? Sie haben die getötet, die die Ankunft des Gerechten geweissagt haben, dessen Verräter und Mörder ihr jetzt geworden seid, ihr, die ihr durch die Anordnung von Engeln das Gesetz empfangen, es aber nicht gehalten habt.“ (Apg. 7,51-53)

„Zuletzt: Seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Zieht an die Waffenrüstung Gottes, damit ihr bestehen könnt gegen die listigen Anschläge des Teufels. Denn wir haben nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, mit den Herren der Welt, die über diese Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Deshalb ergreift die Waffenrüstung Gottes, damit ihr an dem bösen Tag Widerstand leisten und alles überwinden und das Feld behalten könnt. So steht nun fest, umgürtet an euren Lenden mit Wahrheit und angetan mit dem Panzer der Gerechtigkeit und beschuht an den Füßen, bereit für das Evangelium des Friedens. Vor allen Dingen aber ergreift den Schild des Glaubens, mit dem ihr auslöschen könnt alle feurigen Pfeile des Bösen, und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. Betet allezeit mit allem Bitten und Flehen im Geist und wacht dazu mit aller Beharrlichkeit und Flehen für alle Heiligen." (Epheser 6,10-18)

 

 

02.03.  Da alles am 20.01. mit Psalm 126 begann, möchte ich hier ein wunderbares Lied dazu vorstellen:

 

ER FÜHRT UNS HEIM

Antiphon 2:
Wenn Gott uns heimbringt, das wird ein Fest sein.
Das wird ein Fest sein, wenn Gott uns heimbringt.
Wenn Gott uns heimbringt, das wird ein Fest sein,
das wird ein Fest sein, wenn Gott uns heimbringt.

Sp1
Wenn Gott uns heimführt
aus den Tagen der Wanderschaft,
uns heimbringt
aus der Dämmerung
in Sein beglückendes Licht,
das wird ein Fest sein!
Da wird unser Staunen
von neuem beginnen.
Wir werden Lieder singen,
Lieder, die Welt und Geschichte umfassen.
Wir werden singen, tanzen
und fröhlich sein:
denn Er führt uns heim:
aus dem Hasten in den Frieden,
aus der Armut in die Fülle.
Wenn Gott uns heimbringt,
das wird ein Fest sein!

Sp 2
Wenn Gott uns heimbringt
aus den engen Räumen,
das wird ein Fest sein!
Und die Zweifler werden bekennen:
Wahrhaftig, ihr Gott tut Wunder!
Er macht die Nacht zum hellen Tag;
Er lässt die Wüste blühen!
Wenn Gott uns heimbringt
aus den schlaflosen Nächten,
aus dem fruchtlosen Reden,
aus den verlorenen Stunden,
aus der Jagd nach dem Geld,
aus der Angst vor dem Tod,
aus Kampf und aus Gier,
wenn Gott uns heimbringt,
das wird ein Fest sein!
 

Dann wird Er lösen
die Finger der Faust,
die Fesseln, mit denen wir uns
der Freiheit beraubten.
Den Raum unseres Lebens wird Er weiten
in alle Höhen und Tiefen,
in alle Längen und Breiten
seines unermesslichen Hauses.
Keine Grenze zieht Er uns mehr.
Wer liebt, wird ewig lieben!
Wenn Gott uns heimbringt,
das wird ein Fest sein.

Sp 3
Wenn Gott uns heimbringt,
das wird ein Fest sein.
Wir werden einander umarmen und zärtlich sein.
Es werden lachen
nach langen Jahren der Armut,
die Hunger gelitten.
Es werden singen
nach langen unfreien Nächten
die von Mächten Gequälten.
Es werden tanzen die Gerechten,
die auf Erden kämpften und litten
für eine bessere Welt!
Wenn Gott uns heimführt,
das wird ein Fest sein!

Wenn Gott uns heimführt,
das wird ein Fest sein!
Den Verirrten werden die Binden
von den Augen genommen.
Sie werden sehen.
Die Suchenden finden endlich ihr Du.
Niemand quält sich mehr mit der Frage "Warum".
Es werden verstummen, die Gott Vorwürfe machten.
Wir werden schauen,
ohne je an ein Ende zu kommen.
Wenn Gott uns heimführt,
das wird ein Fest sein.

Der Mensch sät in Betrübnis,
er leidet und reift!
Es bleibt sein Ende ein Anfang!
Wer sät in Betrübnis,
wird ernten in Freude.
Denn Gott, unser Gott,
ist ein Gott der ewigen Schöpfung,
ein Gott, der mit uns die neue Erde,
den neuen Himmel gestaltet.
Er lässt uns kommen und gehen,
lässt uns sterben und auferstehen.
Der Sand unserer irdischen Mühsal wird leuchten.
Die Steine, die wir zusammentrugen
zum Bau unserer Welt,
sie werden wie Kristalle glänzen.
Wir werden uns freuen wie Schnitter beim Ernten.
Wenn Gott uns heimbringt
aus den Tagen der Wanderschaft,
das wird ein Fest sein!
Ein Fest ohne Ende!
 

Text: Martin Gutl; Musik: Peter Költringer; © Lahn-Verlag in der Butzon & Bercker GmbH, Kevelaer, www.bube.de

 

 

29.01.  Heute wurde ich erfolgreich an der Hand operiert. Dass vorher keine Heilung eintrat, mag an einem oder mehreren der am 23.01. genannten Gründe liegen.

Freimachende Botschaft an alle, die vom Geist der Isebel befallen sind: Sie müssen total aufrichtig den Heiligen Geist einladen ("Siehe, ich stehe vor der Tür!"), sie ganz zu erfüllen, alle Kammern ihres Herzens, auch alle verborgenen Winkel, auch die letzte Dunkelkammer! Wenn dann der Heilige Geist dort überall einzieht, muss Isebel weichen! Sie kann ihm nicht widerstehen!

Freimachende Botschaft an alle, die von ihren Sünden geplagt sind: Wenn wir sie aufrichtig und voller Demut Gott bekennen, wäscht sie das unendlich kostbare Blut Jesu vollkommen ab. Wir stehen dann mit rein gewaschenen Kleidern unsträflich da. Die Sünden sind dann in Gottes Augen gar nicht mehr vorhanden und kommen damit am Jüngsten Tag auch gar nicht mehr vor Gericht. Wer das aber nicht getan hat, den werden sie anklagen.

 

 

25.01.  Als ich heute in der katholischen Kirche St. Martin in Garmisch bete, wird gerade staubgesaugt. Und da kommt mir der Gedanke, dass unsere Kirchen wie Marta sind, die sich viel zu schaffen machte, Jesus zu dienen. Dieser aber sagte ihr, Maria, die sich zu seinen Füßen gesetzt hatte und seiner Rede zuhörte, habe das gute Teil erwählt, das nicht von ihr genommen werden solle (Lukas 10,38-41). 

Auf meinen Spaziergängen durch Garmisch-Partenkirchen reinige ich symbolisch den Ort, indem ich Plastik- und Papierfetzen, Einmaltaschentücher und Zigarettenkippen aufhebe und im nächsten Abfallkorb oder Gulli entsorge. Mir fällt auf, wie unendlich viele Kaugummis unsere Pflaster verkleben...

Am heutigen Freitagabend gehe ich zum ersten Mal bewusst in den Schabbat. Das Feiertagsgebot gehört zu den Zehn Geboten (2. Mose 20,8-11; 5.Mose 5,12-15). Erst nach ihm folgen die Gebote, die den Umgang der Menschen untereinander regeln. Meiner Meinung nach wird das Schabbatgebot zu wenig beachtet und hat doch einen hohen Stellenwert, weil es den Bund zwischen Gott und seinem Volk widerspiegelt. Schabbat bedeutet auf Hebräisch „Ruhetag“ (Gott ruhte am siebten Tag nach allen seinen Werken.). Der Schabbat beginnt am Freitagabend beim Sonnenuntergang. Wenn es sich ergibt, zünde ich eine Kerze an und trinke ein Glas Rotwein und danke Gott dabei. Mir geht es nur um den Kern dieses Gebots, nämlich möglichst am Samstag nicht zu arbeiten und den Tag Gott zu widmen. Zu diesem Zweck muss ich nicht die jüdischen Rituale übernehmen, die ja erst später entwickelt wurden. Welche Befreiung für gestresste Manager, auch Politiker, ein Tag in der Woche ohne Mails, Telefonate und Besprechungen! In Israel ist so etwas selbstverständlich.

 

 

24.01.  Auf dem Weg zum Nervenarzt (wegen meiner Hand) treffe ich einen jungen Mann mit verfrorenen Händen. Nach kurzem Zögern schenke ich ihm meine teuren Goretex-Handschuhe. Er freut sich wie ein Schnitzel - und ich mich auch!

Auf der Suche nach einem bei Nachbarn abgegebenen Postpaket (auf der DHL-Karte stand ein mir unbekannter Name) stoße ich auf mehrere Familien, für die ich bislang nicht gebetet habe. Gott möchte also, dass ich meine Fürbittenliste auf die ganze Siedlung am Weidlegraben erweitere. Wir werden überlegen, ob und wie wir auch alle Bewohner zu unserem nächsten Sommerfest einladen können.

 

 

23.01.  Heute haben mein Freund Daniel und ich füreinander um Heilung gebetet. Er hat ein taubes Ohr und ich einen eingeklemmten Nerv an der Hand. Dass sich der Heilungserfolg nicht unmittelbar danach zeigte, kann mehrere Gründe haben:
Es ist noch nicht die rechte Zeit (Joh. 2,4).
Es herrscht noch zuviel Unglaube in Garmisch (Mk. 6,5).
Der Heilsbote Gottes muss sich erst durch die unsichtbare Welt zu uns durchkämpfen (Dan. 10,13).
Am wahrscheinlichsten aber ist: Wir haben zwar den Heiligen Geist empfangen als Beistand und Ratgeber. Aber erst wenn auch der Vater und der Sohn in uns Wohnung genommen haben (Joh. 14,23), werden wir die Werke wie Jesus vollbringen können (Joh. 14,12-14). Weil Gott heilig ist, muss auch seine Wohnung heilig sein. Deshalb reinigt mich der Heilige Geist nach und nach immer mehr (interessanterweise auch mein Haus von innen und außen!). So kommen mir auf einmal Sünden in Erinnerung, die ich Gott noch nicht bekannt habe und die damit noch nicht vergeben sind. Ich musste sogar drei Menschen um Vergebung bitten, wovor ich mich gern gedrückt hätte. Oder ich entdecke Dinge in meinem Leben, die nicht in Ordnung sind. Kleines Beispiel: Ich räume das Handschuhfach aus und sehe den Schrankenschlüssel zu unserer Ferienanlage in Italien, den ich mal habe "mitgehen" lassen. Ich schicke ihn mit einer Entschuldigung zurück an die Agentur.

 

 

20.01.  Seit 15 Jahren bete ich treu um eine Erweckung, d.h. dass den Menschen in ihrem Todesschlaf durch den Geist Gottes Leben eingehaucht wird. Ich bete für meine Familie, Verwandtschaft, Freunde, Nachbarn, Glaubensgeschwister und Kranke. In der letzten Zeit beginnen diese Leute in meiner Umgebung sich zum Positiven hin zu verändern. Beziehungen werden heil (oder sind auf dem Weg dorthin). Zerschlagene Menschen schöpfen wieder Hoffnung. Menschen erkennen, dass sie nicht heil sind, hassen sich sogar selbst. Sie kommen ins Fragen über den Sinn ihres Lebens.

 

Es kommt also Leben in die toten Gebeine - "Es regt sich was".
Der Odem Gottes wird sie zum Leben erwecken!
 

 

 

Deshalb habe ich heute die nachfolgende E-Mail an meinen gläubigen Nachbarn gesandt. Sie ist auf Englisch, weil er Amerikaner ist:

On Jan 20, 2019, at 6:47 PM, volker.juds@online.de wrote:
Yo Nick,
I see the cloud. A heavy rain will start falling. (1 Kings 18:44-45)
Thus says the Lord GOD to these bones: Behold, I will cause breath to enter you, and you shall live. (Ezekiel 37:5)
How lovely on the mountains... (Isaiah 52:7)
Yours Volker

Psalm 126

Seine Antwort:
Hooray!...
God loves us. His time... the clock is ticking.
Thanks!
Love
Nick
PS Psalm 126 was my reading at 01:00 this morning at a hotel in MÜNCHEN! Thank you for this my brother!

 

 

 

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